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DAS FÖDERALE PROGRAMM - Stand: 2009 / 2010

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»Vom Himmel hoch da komm ich her...«

Adventskalender aus 100 Jahren

Adventskalender
Lupe

Adventskalender
1951
erschienen im Volkskunstverlag Reichenbach im Vogtland

Lupe Barnens Adventskalender
Aina Stenberg – Masolle (1885-1975)
1951
Barnens Adventskalender

 

Lupe Im Lande des Christkindes
Richard Ernst Kepler
(1851 - 1930)
Verlag Reichhold & Lang, München,
1. Auflage 1908 (hier Ausgabe von 1918)
Im Lande des Christkindes

 

Lupe Vom Himmel hoch da komm ich her
W. Voigt
1949
Vom Himmel hoch da komm ich her

 

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von über 200 Kalendern aus der großen Adventskalender-Sammlung des Museums Europäischer Kulturen. Gedruckte Adventskalender, wie wir sie heute kennen, gibt es seit etwa 100 Jahren. Die Ausstellung beginnt mit den Münchener Adventskalendern des Verlegers Gerhard Lang (1881-1974). Er brachte zwischen 1908 und 1938 über 30 Adventskalender, von bekannten Illustratoren gestaltet und aufwendig verarbeitet, heraus. In den 1920er Jahren waren die Adventskalender schon so beliebt, dass Verlage in ganz Deutschland seinem Beispiel folgten und Adventskalender produzierten.

In den 1930er Jahren begannen auch die europäischen Nachbarländer mit der Herstellung von Adventskalendern. Sie bezogen nationale Besonderheiten, wie z.B. den schwedischen Julbock in die Kalendergestaltung ein.

Nach der Einstellung der deutschen Adventskalenderproduktion im Zweiten Weltkrieg erschienen bereits 1945 wieder Kalender. Amerikanische Besatzungssoldaten trugen nun zum Siegeszug der Adventskalender auch in den USA bei. Die Produktion in der Bundesrepublik Deutschland richtete sich zunehmend auf einen internationalen Markt. Viele der lieblich-zeitlosen Entwürfe werden über Jahre gedruckt und erleben bis heute Millionenauflagen.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die in der DDR gedruckten Adventskalender. Die wenigen Verlage, wie z.B. der Berliner Planet-Verlag, haben ein großes Spektrum schön gestalteter Entwürfe angeboten, die meist nur in einer einzigen Auflage gedruckt wurden. Eine Besonderheit in der DDR bildeten die christlichen Adventskalender, z.B. die des Oberlausitzer Kunstverlages. Einzig hier durfte an den christlichen Ursprung des Festes erinnert werden.

Neben der historischen Entwicklung der Adventskalender, der Vorstellung einzelner Künstler und typischer Motive, wie z.B. der Adventsuhr, werden gefüllte - und zur Werbung genutzte Kalender gesondert vorgestellt.

 

Zur Homepage: Museum Europäischer Kulturen

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Ausstellungsdaten

Titel: »Vom Himmel hoch da komm ich her...«
Adventskalender aus 100 Jahren
Umfang: Die Ausstellung umfasst etwa 200 Adventskalender. Die meisten Adventskalender sind gerahmt. Es stehen etwa 60 helle Holzrahmen mit den Maßen: 72 x 58 cm zur Verfügung.
Die Rahmen werden in vier Schiebekisten mit den Maßen 92 x 88 x 65 cm transportiert. Dazu kommen ca. 3 Umzugskartons mit Kalendern für die Vitrinen, sowie die Rollbilder und Texte extra verpackt.
Aufbau: Die dreidimensionalen Adventskalender erfordern drei Hochvitrinen vor Ort. Außerdem gehören sechs Texttafeln und je nach Bedarf zehn Rollbilder als Raumgestaltung zum Hängen (140 x 90 cm) mit Farbreproduktionen ausgewählter Kalender zur Ausstellung.
Katalog: noch nicht vorhanden, aber geplant
8 Postkartenmotive mit Adventskalendern können angeboten werden
Kosten: Versicherung, Transport, Reise und Unterkunft bei Ausstellungsplanung vor Ort, Ausstellungsauf- und -abbau, sowie zur Eröffnung. Druckkostenbeteiligung für Begleitmaterial (Faltblatt)
Ausstellungsorte: 28.11.2009 - 10.01.2010: Galerie Lindern, Lindern
22.11.2009 - 10.01.2010: Schleswig-Holsteinische Landesmuseen
Schloss Gottorf
, Schleswig
26.11.2008 - 11.01.2009: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Leipzig
01.12.2007 - 31.01.2008: Stadtmuseum Pirna, Pirna
30.11.2006 - 28.01.2007: Dominikanerkloster Prenzlau, Prenzlau
04.12.2005 - 29.01.2006: Museen im Kulturzentrum Rendsburg, Rendsburg
22.11.2004 - 23.01.2005: Stadtmuseum Meißen, Meißen
15.11.2003 - 25.01.2004: Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk, Pritzwalk

 

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Kontakt / Ansprechpersonen

inhaltliche Fragen: Prof. Dr. Konrad Vanja
Direktor des Museums
Museum Europäischer Kulturen
Staatliche Museen zu Berlin
Im Winkel 6-8
14195 Berlin
Fax: 030 - 266 42 6804
k.vanja@smb.spk-berlin.de
allgemeine Fragen: Dr. Maren Eichhorn
Staatliche Museen zu Berlin
Generaldirektion
Stauffenbergstraße 40-41
10785 Berlin
Fon: 030 - 266 42 2140
Fax: 030 - 266 42 2150
m.eichhorn@smb.spk-berlin.de

 

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