
»Vom Himmel hoch da komm ich her...«Adventskalender aus 100 Jahren |
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Aina Stenberg – Masolle (1885-1975) 1951 |
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Richard Ernst Kepler (1851 - 1930) Verlag Reichhold & Lang, München, 1. Auflage 1908 (hier Ausgabe von 1918) |
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W. Voigt 1949 |
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Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von über 200 Kalendern aus der großen Adventskalender-Sammlung des Museums Europäischer Kulturen. Gedruckte Adventskalender, wie wir sie heute kennen, gibt es seit etwa 100 Jahren. Die Ausstellung beginnt mit den Münchener Adventskalendern des Verlegers Gerhard Lang (1881-1974). Er brachte zwischen 1908 und 1938 über 30 Adventskalender, von bekannten Illustratoren gestaltet und aufwendig verarbeitet, heraus. In den 1920er Jahren waren die Adventskalender schon so beliebt, dass Verlage in ganz Deutschland seinem Beispiel folgten und Adventskalender produzierten.
In den 1930er Jahren begannen auch die europäischen Nachbarländer mit der Herstellung von Adventskalendern. Sie bezogen nationale Besonderheiten, wie z.B. den schwedischen Julbock in die Kalendergestaltung ein.
Nach der Einstellung der deutschen Adventskalenderproduktion im Zweiten Weltkrieg erschienen bereits 1945 wieder Kalender. Amerikanische Besatzungssoldaten trugen nun zum Siegeszug der Adventskalender auch in den USA bei. Die Produktion in der Bundesrepublik Deutschland richtete sich zunehmend auf einen internationalen Markt. Viele der lieblich-zeitlosen Entwürfe werden über Jahre gedruckt und erleben bis heute Millionenauflagen.
Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die in der DDR gedruckten Adventskalender. Die wenigen Verlage, wie z.B. der Berliner Planet-Verlag, haben ein großes Spektrum schön gestalteter Entwürfe angeboten, die meist nur in einer einzigen Auflage gedruckt wurden. Eine Besonderheit in der DDR bildeten die christlichen Adventskalender, z.B. die des Oberlausitzer Kunstverlages. Einzig hier durfte an den christlichen Ursprung des Festes erinnert werden.
Neben der historischen Entwicklung der Adventskalender, der Vorstellung einzelner Künstler und typischer Motive, wie z.B. der Adventsuhr, werden gefüllte - und zur Werbung genutzte Kalender gesondert vorgestellt.
Zur Homepage: Museum Europäischer Kulturen
| Titel: | »Vom Himmel hoch da komm ich her...« Adventskalender aus 100 Jahren |
| Umfang: | Die Ausstellung umfasst etwa 200 Adventskalender. Die meisten Adventskalender sind gerahmt. Es stehen etwa 60 helle Holzrahmen mit den Maßen: 72 x 58 cm zur Verfügung. Die Rahmen werden in vier Schiebekisten mit den Maßen 92 x 88 x 65 cm transportiert. Dazu kommen ca. 3 Umzugskartons mit Kalendern für die Vitrinen, sowie die Rollbilder und Texte extra verpackt. |
| Aufbau: | Die dreidimensionalen Adventskalender erfordern drei Hochvitrinen vor Ort. Außerdem gehören sechs Texttafeln und je nach Bedarf zehn Rollbilder als Raumgestaltung zum Hängen (140 x 90 cm) mit Farbreproduktionen ausgewählter Kalender zur Ausstellung. |
| Katalog: | noch nicht vorhanden, aber geplant 8 Postkartenmotive mit Adventskalendern können angeboten werden |
| Kosten: | Versicherung, Transport, Reise und Unterkunft bei Ausstellungsplanung vor Ort, Ausstellungsauf- und -abbau, sowie zur Eröffnung. Druckkostenbeteiligung für Begleitmaterial (Faltblatt) |
| Ausstellungsorte: |
28.11.2009 - 10.01.2010: Galerie Lindern, Lindern 22.11.2009 - 10.01.2010: Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Schleswig 26.11.2008 - 11.01.2009: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Leipzig 01.12.2007 - 31.01.2008: Stadtmuseum Pirna, Pirna 30.11.2006 - 28.01.2007: Dominikanerkloster Prenzlau, Prenzlau 04.12.2005 - 29.01.2006: Museen im Kulturzentrum Rendsburg, Rendsburg 22.11.2004 - 23.01.2005: Stadtmuseum Meißen, Meißen 15.11.2003 - 25.01.2004: Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk, Pritzwalk |
| inhaltliche Fragen: |
Prof. Dr. Konrad Vanja Direktor des Museums Museum Europäischer Kulturen Staatliche Museen zu Berlin Im Winkel 6-8 14195 Berlin Fax: 030 - 266 42 6804 k.vanja@smb.spk-berlin.de |
allgemeine Fragen: |
Dr. Maren Eichhorn Staatliche Museen zu Berlin Generaldirektion Stauffenbergstraße 40-41 10785 Berlin Fon: 030 - 266 42 2140 Fax: 030 - 266 42 2150 m.eichhorn@smb.spk-berlin.de |
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