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Neue Angebote im Rahmen des Föderalen Programmes (alle Einrichtungen) ... 2006/2007 2008/2009 2009/2010
Folgende Angebote wurden bisher ...
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Gegründet im Jahr 1661, sammelt und erschließt die heutige Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Materialien aller Art aus allen Wissensgebieten, in allen Sprachen, in jeder verfügbaren Form, aus allen Zeiten und aus allen Ländern der Welt, sofern diese für die Wissenschaft und Forschung interessant sind. Die größte Universalbibliothek Deutschlands besitzt 10 Millionen Bücher, 4.400 Inkunabeln, 18.300 abendländische Handschriften, 40.000 orientalische Handschriften, 250.000 Autographe, 66.350 Musik-Autographe, 1.400 Nachlässe und Archive, 450.000 Notendrucke, 960.000 Karten und Atlanten, 38.000 laufende Zeitschriftentitel und Schriftenreihen, 180.000 historische Zeitungsbände und 400 laufende Zeitungen, diverse Datenbanken, 2,3 Millionen Mikrofiche und -filme, 13,5 Millionen Bilder.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich im geteilten Deutschland im Zentrum der Stadt Berlin zwei Standorte der Bibliothek. Seit 1992 ist die Staatsbibliothek zu Berlin wieder institutionell vereint. Derzeit gibt es jährlich 1,2 Millionen Bibliotheksbenutzungen (Ausleihen, Auskunftsdienste u.a.), 33.000 eingetragene Benutzer und 100.000 kurzzeitige Besucher greifen regelmäßig auf unsere Dienste und Expertisen zurück.
Die Staatsbibliothek erfüllt zentrale Funktionen bei verschiedenen Datenbanken und Online-Projekten, darunter für die ZEITSCHRIFTENDATENBANK, dem deutschen Autographen- und Nachlassverbund KALLIOPE, der Altkartendatenbank IKAR, dem elektronischen Gesamtverzeichnis mittelalterlicher Handschriften MANUSCRIPTA MEDIAEVALIA. Die Abteilung für Bestandserhaltung und Reprographie fungiert aufgrund ihrer Spezialkenntnisse als bundesweites Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung und berät andere Archive, Bibliotheken und Museen.
Barbara Schneider-Kempf
komm. Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin